Presseschau

Kurz und knackig: Chefs lernen mögliche Mitarbeiter kenne

In zehn Minuten  können sich Jobsuchende beim "Chef-Dating" der Arbeitsagentur den Betrieben vorstellen - Aktionstag in Wiesenburg Von Christiane Sommer
................................................................... Wiesenburg. Anna Müller (Name geändert) lacht, als sie am Donnerstag das "Chef-Dating" der Agentur für Arbeit verlässt. Obwohl die 59-Jährige zu dem Zeitpunkt keine Ahnung hat, ob das Vorstellungsgespräch der besonderen Art von Erfolg gekrönt sein wird, ist sie zufrieden. "Ich konnte immerhin bei zwei Arbeitgebern meinen Lebenslauf abgeben", sagt Müller
Die Agentur hat auf positive Gesprächsverläufe wie diesen gehofft. Nach den Erfolgen der Treffen im Herbst in Niemegk und im Frühjahr in Lehnin, die zu Probearbeiten und Arbeitsverträgen führten, wurde eine solche Veranstaltung nun im Wiesenburger Quergebäude organisiert. "In der Region", sagt Agentur-Sprecherin Silke Berlin. Das Prinzip: Arbeitgeber kommen mit mehreren Bewerbern ins Gespräch. Nach jeweils zehnminütiger Kennenlernphase entscheidet der Firmen- oder Personalchef, ob sie den Bewerber in die engere Auswahl einbeziehen möchten.
Anna Müller gehört zu den neun Personen, die im Vorfeld von der Agentur für Arbeit zum Treffen mit sechs unterschiedlichen Arbeitgebern eingeladen wurden. Mit der sozialtherapeutischen Einrichtung für Suchtkranke (Wabe) Medewitzerhütten, dem Familienhotel "Brandtsheide" in Jeserig/Fläming und dem Rolladenbauer Kowalewski nutzten jedoch nur drei Arbeitgeber das Angebot des Chef-Datings. Die übrigen drei Unternehmen sagten kurzfristig ab. Frederike Steiner, die Vertreterin von Wabe, zog nach zwei Stunden für sich ein positives Fazit. Sie sagte: "Das Chef-Dating ist eine sehr gute Sache. Es ermöglicht sofort einen kurzen Austausch. Man erkennt sofort, was den Bewerber für ein Unternehmen interessant macht". Fünf Frauen hat die Projektleiterin im Verlauf des zweistündigen Termins kennengelernt. Sie sagt: "Zwei können hoffen."
Wie Anna Müller, die eine Anstellung als Küchen- oder Reinigungskraft sucht. Seit 1988 lebt die 56-Jährige in einem kleinen Dorf. Sie erzählt von der früheren Beschäftigung in der Genossenschaft und der Zeit, als ihre beiden Kinder noch klein waren. Damals stellte sie die eigene berufliche Entwicklung in den Hintergrund. Seitdem der Nachwuchs den Kinderschuhen entwachsen ist, sucht sie eine Anstellung. Dass der Wiedereinstieg in den Beruf so schwer fallen würde, hätte sie sich damals nicht vorstellen können, gesteht die Interessentin. Aufgeben will sie nicht. Deshalb ist sie neben dem Minijob, den sie hat, weiter auf der Suche nach einer Festanstellung. An das Angebot vor Ort knüpft die 59-Jährige auch desghalb große Hoffnungen, weil sie keinen Führerschein besitzt.
Mit ihr gibt es in der Gemeinde Wiesenburg/Mark insgesamt 344 Menschen, die auf der Suche nach einem neuen Job sind. Unter ihnen sind 205 Arbeitslose. Der Statistik nach sind die Chancen nicht so schlecht: Im Landkreis Potsdam- Mittelmark gibt es derzeit 1383 offene Stellen.

Sommer-Ferien-Buga!

Kunstinstallation Baum mit Band Buga Rathenow
Kunstinstallation Baum mit Band Buga Rathenow
Wir folgten dem blauen Band der Havel-ein Reisebericht Eine Gruppe aus Wiesenburg war neugierig auf die Havelregion und machte sich auf den Weg. Neun Teilnehmer/innen aus dem ambulant betreuten Wohnprojekt der „Wabe“ in Wiesenburg hatten lange dafür gespart, dass sie endlich auch einmal eine Woche Ferien machen konnten. Unterstützung erhielten sie von der „Aktion Mensch“ und der „Wabe“, die suchtkranke Menschen in verschiedenen Projekten betreut. Mit zwei Betreuerinnen wohnten sie in einer Ferienanlage am schönen Hohenauer See. „Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten wir zuerst den Buga Standort Rathenow . Die weitläufige Anlage  mit ihren vielen Attraktionen beeindruckte alle. Besonders toll fanden wir die neue Brücke und den Bismarckturm. Am nächsten Tag ging es nach Stölln, wo wir auf den Spuren Otto Lilienthals wandelten, viel Interessantes erfuhren, und das Gelände erkundeten. Bei einer Schifffahrt  nach Milow entspannten wir uns am nächsten Tag, und genossen bei Eis und Kuchen die schönen Havelauen und ihre Tierwelt.
Floßfahrt auf dem Hohenauer See
Floßfahrt auf dem Hohenauer See
In der Ferienanlage gab es vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung: Boot fahren, Tischtennis spielen, Brettspiele, Boccia, u.v.m. Das machte viel Spaß, auch weil sich die Bewohner/innen und Betreuerinnen einmal anders begegneten. Die Bewohner genossen es, dass ihre Betreuerinnen mal viel Zeit für sie hatten. Es gab auch Möglichkeiten für einzelne Unternehmungen, und tiefere Gespräche. Das schaffte Vertrauen, und schuf eine gute Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit. Das leibliche Wohl kam auch nicht zu kurz. Wir wurden gut von unsrem Wirt, Jean-Luc Meier, bekocht und natürlich wurde auch gegrillt. Er ist ausgebildeter Naturführer, und bescherte uns ein besonders schönes Erlebnis. Er schipperte uns mit seinem Motorfloß „Koki“ zur Abenddämmerung über den See, und zeigte und erklärte uns die Tierwelt. Wir sahen sogar einen Biber! Zuletzt besuchten wir noch den historischen Ort Ribbeck, wo wir unbedingt Birneneis und Birnenkuchen, und sogar Birnensuppe probieren mussten. Ja, und dann war es Zeit für die Heimreise. So viele Eindrücke müssen nun verarbeitet werden! Aber alle waren sich einig, dass es wunderschöne Ferien waren, und dass es sich lohnt, die Havelregion zu besuchen.“ Text und Bild: Heide Kistritz
Himmelbett mit Blumen Buga Rathenow
Himmelbett mit Blumen Buga Rathenow

Aus der MAZ - Fläming - Echo 27./28 Juni 2015

Ein fester Stand und ein Ziel vor Augen
Zeitungsartikel Besuch im Schützenverein

Zum Besuch einiger Bewohner der Suchthilfeeinrichtung Wabe beim SV Medewitz:

Das hätte ich echt nicht gedacht, dass das so schwierig ist. Dabei sieht das Schießen so leicht aus. Schon hundert Male haben wir es im Fernsehen af vielen TV-Kanälen gesehen. Aber wenn man so ein Gewehr oder eine Gasdruck- Pistole selber in der Hand hat, ist das doch noch einmal etwas völlig anderes. Udo Wolf, der Sportleiter des Medewitzer Schützenvereins, weiß das und erklärt in seiner ruhigen Art, wie man stehen muss und worauf es ankommt, wenn man sein Ziel nicht verfehlen möchte. Wir von der stationären Suchthilfeeinrichtung Wabe GmbH hatten uns telefonisch angemeldet, weil wir mit unseren Bewohnern immer wieder auf der Suche nach sinnvollen Freizeitaktivitäten in der Region sind, die kein Vermögen kosten. Ob wir einmal schießen kommen dürfen, hatten wir gefrag. Selbstverständlich meinte Herr Wolf. Der Sportverein freut sich immer über Interesse an seinem Schißsport. Sieben Bewohner bekundeten großes Interesse und haben diesen Ausflug nicht bereut. Nicht zuletzt, weil wir so freundlich empfangen wurden und sogar mit Kaffee und Kuchen bewirtet wurden. Herr Wolf stellte uns die gesamte Anlage vor und erklärte uns, wie der Verein im Laufe der vergangenen Jahre gewachsen ist. Danach erklärte er uns, was der Unterschied zwischen einem Knicker, einem Sportgewehr und einer Kleinkaliberwaffe ist. Alles haben wir nicht verstanden, aber dass es im Leben auf einen festen Stand ankommt und man ein Ziel vor Augen haben muss und dass es Mühe macht, wenn man etwas erreichen will, davon wissen unsere Bewohner aus dem jagdschloss der stationären Suchthilfeeinrichtung in Medewitzerhütten nur zu gut zu berichten. Drei unserer Bewohner haben nun sogar Lust bekommen, regelmäßig bei den Medewitzer Sportschützen zu trainieren. Sechs Euro Mitgliedsbeitrag im Monat wären ihnen die Sache auf jeden Fall wert. Es ist eine echte Empfehlung für jeden der Freude hat, sich hier sportlich zu betätigen, seine Konzentrationsfähigkeit zu üben und natürlich eine ruhige Hand zu bekommen. Veieln Dank für diesen Nachmittag. Torsten Senst, Sozialarbeiter WABE

Viele Gratulanten empfangen

Wiesenburger Wohnstätte der Suchthilfeeinrichtung "Wabe" besteht seit zehn Jahren

Wiesenburg - In der Wiesenburger Außenstelle der Suchthilfe "Wabe" aus Medewitzerhütten ist gestern ein kleines Jubiläum gefeiert worden. Seit zehn Jahren besteht im früheren Lerlingswohnheim an der Neuehüttener Straße eine ambulante Wohnstätte. In Einzelzimmern leben dort heute 20 Menschen in sechs ansprechend hergerichteten Wohnungen. Betreuer helfen ihnen auf freiwilliger Basis, ihre Leben ohne Suchterkrankungen gestalten zu können. Martina Krauß, Chefin der Wabe, empfing anlässlich des Jubiläums gestern diverse offizielle Gratulanten aus der Gemeinde sowie von der Kreisverwaltung. Gemeinsam mit Gesprächspartnern und Nachbarn der Wabe feierten Bewohner sowie ihre Angehörigen und Betreuer im Anschluss ein geselliges Hoffest.

Abgeschreiben wegen der besseren Lesbarkeit

Eindrücke

Eine Klientin:

"Es war ein schöner Tag! Danke dass ich mit durfte"

 

Amtl. Betreuer:

ein GROSSES Lob Euch für das gelungene Fest

Es war eine würdige, liebevoll vorbereitete, abwechslungsreiche und von Speisen her sehr leckere Veranstaltung.

 

Feedbacktafel:

weiter so

Das war ein schöner Tag, Vielen Dank

Tolle Stimmung dank tollem Fest

Miteinander

Gutes "zu Hause"

Märkische Allgemeine (15.09.2012)

Hilfe zur Selbsthilfe
Die stationäre Suchttherapie im Jagdschloss Medewitzerhütten gibt es seit 20 Jahren


MEDEWITZ - Schon Tage vor dem großen Fest liefen die Vorbereitungen um das Jagdschloss Medewitzerhütten herum auf Hochtouren. Bewohner und Mitarbeiter der sozialtherapeutischen Einrichtung für Suchtkranke der Wabe-GmbH haben fleißig gewerkelt. Zum 20-jährigen Bestehen, das gestern mit rund 100 geladenen Gästen gefeiert wurde, sollte sich das Areal von seiner besten Seite präsentieren. Auch, weil parallel der 100. Geburtstag des Jagdschlosses, des zentralen Gebäudes gefeiert wurde. »mehr

Märkische Allgemeine (20.06.2012)

10 Wiesenburger reisen ins Havelland - Erfreuliche Wahrnehmungen

Zu einer Reise ins Havelland machte sich eine kleine Reisegruppe auf den Weg. Vom 14.-19.5. fuhren sie in den Ort Semlin am See. Die Gruppe bestand aus 7 Teilnehmern aus dem ambulant betreuten Wohnprojekt und aus dem betreuten Einzelwohnen der WABE in Wiesenburg, einem Träger der Suchthilfe, und drei Betreuerinnen. »mehr

Märkische Allgemeine (30.12.2008)

28 Plätze bei Wabe-gGmbH stets ausgelastet /
Cafeteria im Schloss Medewitzerhütten eingerichtet


MEDEWITZ - Die Klienten, die nach einer Entziehungskur in das Domizil der Wabe- gGmbH (Wohnen, Arbeiten, Betreuen und Erleben) kommen, werden immer jünger. Das berichtet Marina Krauß, Leiterin der Einrichtung, die sich im Jagdschloss Medewitzerhütten befindet. »mehr

Sozialtherapeutische Einrichtung

Zum Jagdschloss 65
14827 Wiesenburg/Mark
GT Medewitzerhütten  Montags bis Freitags
von 9 bis 15 Uhr
Telefon
Fax
033849 50495
033849 50021
kontakt@wabe-suchthilfe.de

Ambulante Einrichtung

Neuehüttener Straße 8a
14827 Wiesenburg/Mark
 Montags bis Freitags
von 9 bis 14 Uhr
Telefon
Fax
033849 900253
033849 30954
wohnen@wabe-suchthilfe.de